Von Theresa Payer
Bedeutet...
Dass die Hunde rohes Fleisch (außer Schwein, da gefährlich), Obst, Gemüse und wer will Getreide zum
fressen bekommen (wobei Getreide weniger genommen wird, da es nicht zu dem natürlichen Futter gehört).
Es setzt sich wie folgt zusammen:
- 2-3% des Körpergewichtes sollte die tägliche Fütterungsmenge betragen.
- Fleisch und fleischige Knochen: 70 %, Obst/Gemüse: 30 %
- Obst/Gemüse pürieren, damit sich die Inhaltsstoffe entfalten können und einfach mit dem
Fleisch vermengen.
- Evtl. noch Öl,... dazugeben.
Warum?
Es gibt immer mehr Hunde, die eine Futtermittelallergie oder sonstige Beschwerden haben.
Bei der Rohfütterung weiß man, was man seinem Hund zu fressen gibt und kann die Sachen,
die der Hund nicht verträgt, weglassen.
Ich habe z.B. meine Hunde umgestellt, da mein Rüde ziemliche Probleme mit dem
Darm hat. Ist nicht ganz weg gegangen, aber doch wesentlich besser geworden.
Meine Hündin hat altersbedingte Gelenkprobleme, welche jetzt nur noch selten auftreten.
Es ist kein Wundermittel, aber eine alternative zum Trockenfutter, meiner Meinung nach eine sehr gute!!
Aufwand:
Natürlich macht man bei der Rohfütterung nicht die Tonne auf und schmeißt dem Hund das Futter in den Napf.
Anfangs ist das Rohfüttern schon sehr zeitaufwändig, da man alles erst mal abwiegt,...
Aber mit der Zeit sitzen die Handgriffe und es dauert nicht mehr sehr viel länger.
Nebenwirkungen:
Es kann sein, dass der Hund durch die Umstellung Entgiftungserscheinungen bekommt.
Diese können sich als Haarausfall, jucken, schleimiger Kot zeigen.
Kann kurz nach der Umstellung auftreten oder auch erst später - bei einigen zeigen sich diese
Symptome kaum, bei anderen sehr stark. Geht aber vorbei ;-)
Aber sobald der Körper entgiftet ist, sieht man dem Hund die Veränderung an, wie z.B. glänzendes, weiches Fell.
Informationen:
Internet:
www.barfers.de
Bücher (welche, die mir sehr geholfen haben):
B.A.R.F. Artgerechte Rohernährung für Hunde
B.A.R.F. junior Artgerechte Rohernährung für Welpen und Junghunde
(beide Bücher erschienen im Kynos Verlag, geschrieben von S.L. Schäfer und B.R. Messika)